Aktuelles

Abschlüsse und Neuanfänge

Steinach – Mit einer Andacht haben die Mitarbeiter des Seniorenzentrums Steinach vor kurzem ihre „alten und neuen“ Auszubildenden und Umschüler geehrt. Zum einen beglückwünschte das Team um Heimleiterin Heide Kurtz und Pflegedienstleitung Jessica Franke jene Azubis, die ihre Umschulung zur Pflegefachfrau mit großem Erfolg abgeschlossen haben. Gemeinsam bedankten sie sich für ihre sehr guten Leistungen. Anita Dobberstein, Katharina Schilling und Nicole Prötzel waren vorher schon als Pflegehelferinnen in der Einrichtung der Diakonischen Sozialen Dienste tätig, sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich der Sozialstation. Nach einer umfangreichen und intensiven Umschulung dürfen sie nun seit Anfang September den Titel Pflegefachfrau tragen und wurden als solche von Kurtz und Franke im Team des Seniorenzentrums begrüßt, nicht zu vergessen auch von Gabi Sommer, die ihre „Lehrlinge“ als Mentorin und Praxisanleiterin in den zurückliegenden drei Jahren an die Hand genommen und zum erfolgreichen Abschluss geführt hatte.

Zum anderen nahmen die Mitarbeiter des Hauses ihre neuen Azubis und Umschüler in Empfang und wünschten ihnen viel Erfolg beim Erreichen des neu gesetzten Meilensteins „Pflegefachmann/Pflegefachfrau“: Sabine Lange, Sonja Börner, Sandra Kirchner und Justus Müller-Blech, der als Praktikant und Ferienarbeiter bereits erste Erfahrungen für den Pflegeberuf sammeln konnte und nun seine Erstausbildung zum Pflegefachmann begonnen hat.

Mit den aus Afrika überlieferten „Seligpreisungen eines alten Menschen“ wünschte Heide Kurtz ihren Schützlingen alles erdenklich Gute und vor allem gutes Gelingen: „Selig, die Verständnis zeigen für unseren stolpernden Fuß und unsere lahmende Hand. Selig, die begreifen, dass unser Ohr sich anstrengen muss, um aufzunehmen, was man zu uns spricht. Selig, die mit freundlichem Lachen verweilen, um ein wenig mit uns zu plaudern. Selig, die niemals sagen: ‚Das hast du mir heute schon zweimal erzählt.‘ Selig, die verstehen, Erinnerungen an frühere Zeiten in uns wachzurufen. Selig, die uns erfahren lassen, dass wir geliebt, geachtet und nicht allein gelassen sind. Selig, die uns in ihrer Güte die Tage, die uns noch bleiben, erleichtern.“

-------------------------------------------------------------------------

 

Polizisten auf musikalischer Tour

Sonneberg/Steinach – Musiker des Thüringer Polizeiorchesters haben jüngst die Bewohner zweier Altenpflegeeinrichtungen in Sonneberg und Steinach erfreut. Bei strahlendem Sonnenschein und unter blauem Sommerhimmel präsentierte das Jazz-Quintett im Diakonie-Altenpflegeheim Annastift einen bunten Strauß bekannter Melodien aus mehr als fünf Jahrzehnten. Von „Musik, Musik, Musik“ aus dem Film „Hallo Janine“ über „Tulpen aus Amsterdam“, Zarah Leanders „Ich weiß, es wird einmal ein Wunder gescheh’n“, „Quando quando“ und „Kann denn Liebe Sünde sein“ aus dem Film „Der Blaufuchs“ bis hin zu „Souvenirs, Souvenirs“ von Bill Ramsey, „Schöner Gigolo, armer Gigolo“ und – als Zugabe – Max Raabes „Kein Schwein ruft mich an“ war alles dabei, was das musikalische Herz begehrt.


Die Bewohner des Seniorenzentrum Steinachs hingegen erfreuten sich an klassischen Melodien, die ihnen die Musiker des Holzbläser-Quintetts darboten. Von Bach bis Haydn wussten sie ihre Zuhörer ebenfalls bei zauberhaftem Sommerwetter vor der Einrichtung der Diakonischen Sozialen Dienste zu begeistern. „Im Rahmen der Corona-Pandemie wird auf Abstand in kleinen Formationen gespielt“, erklärt Heimleiterin Heide Kurtz und ergänzt: „Aber es wird Großartiges bei den Zuhörern erreicht. Sie werden ein bisschen entschädigt für Einschränkungen und Besuchsverbote der letzten Wochen.“
Das Polizeiorchester des Freistaates Thüringen ist seit über 70 Jahren der Werbeträger der Thüringer Polizei.


Die musikalische Bandbreite des Orchesters reicht von Musik des 16. Jahrhunderts bis zur populären Musik unserer Zeit. Klassische Werke, Programmmusik, Filmmusik und Jazzklassiker gehören ebenso zum Repertoire wie solistische Einlagen hervorragender Instrumentalsolisten. Die Pflege der traditionellen Blasmusik liegt dem Orchester besonders am Herzen.


Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit der Thüringer Polizei werden Konzerte in Städten und Gemeinden des Freistaates veranstaltet. Dabei sind die Auftrittsorte des Orchesters sehr vielfältig: Ob beim „Tag der offenen Tür" in den Polizeidienststellen, den Kirchenkonzerten in der Adventszeit oder beim Benefizkonzert – das Orchester ist stets ein Publikumsmagnet.

-------------------------------------------------------------------------

 

Pure Leichtigkeit in schweren Zeiten

Ein Freiluft-Konzert für die Bewohner des Anna-Stiftes organisiert die Sonneberger Musikschule. Mit Geige und Akkordeon zaubern Aaron Heinrich und Roland Brehm den betagten Herrschaften ein Lächeln ins Gesicht.

Sonneberg – „Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.“ Dieses Zitat des französischen Schriftstellers Victor Hugo ist so passend in Tagen wie diesen. Wenn der Leierkasten-Mann vor dem Altenheim in Mupperg einen musikalischen Geburtstagsgruß für eine Seniorin überbringt. Wenn die Schlimmbach-Zwillinge vor den Wolkenrasen-Balkonen konzertieren, um die Menschen in Sonnebergs größtem Stadtteil in Zeiten von Ausgangsbeschränkungen zu erfreuen.
Oder wenn Aaron Heinrich und Roland Brehm im Hof des Anna-Stiftes ihre Instrumente auspacken und sie zum Klingen bringen. „Gerade jetzt muss etwas gemacht werden“, sagt Roland Brehm. Dem langjährigen Honorarlehrer für Akkordeon an der Musikschule Sonneberg sind die leeren Parkplätze vor dem Altenpflegeheim in der Oberlinder Straße nicht entgangen. „Sonst sind sie immer voll am Wochenende, aber der Anblick heute und die Geisterstimmung haben mich richtig berührt.“

Wegen der Corona-Pandemie ist Besuch von Angehörigen, Freunden und ehemaligen Weggefährten nicht erlaubt. Die knapp 70 pflegebedürftigen Bewohner haben also noch weniger soziale Kontakte als ohnehin schon. Pflegedienstleiterin Annette Hellbach und Betreuungschefin Conny Morgenroth sind froh über die Abwechslung, die Aaron Heinrich und Roland Brehm am vergangenen Samstagnachmittag mitbringen.

Für genügend kulturellen Schwung und Abwechslung in der Einrichtung des Diakoniewerks Hildburghausen/Eisfeld e.V. sorgt normalerweise Michael Brand, der frühere Kulturamtsleiter der Stadt Sonneberg. Als Heimfürsprecher organisiert er regelmäßig Veranstaltungen wie eine monatliche Geschichts-Vortragsreihe in der Tagespflege, kleine Konzerte oder das Sommerfest. Regelmäßig tritt etwa Dorothea Holtz mit ihren Musikschülern im Anna-Stift auch. Und auch Roland Brehm und Aaron Heinrich sind des Öfteren zu Besuch in der Einrichtung, um den älteren Herrschaften ein Ständchen zu bringen. „Es kommt immer was zu zurück“, weiß etwa Aaron Heinrich. Doch, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen, liegt freilich auch die kulturelle Schiene für die Senioren brach.

Das zu ändern sind die beiden Vollblut-Musiker angetreten: Im Halbrund sind die Frauen und Männer in ihren Rollstühlen – natürlich mit gebührend Abstand – um das Musiker-Duo verteilt. Das Wetter spielt mit und so genießen alle ein Stündchen Leichtigkeit. Heinrich und Brehm haben aus ihrem großen Repertoire Ungarischen Csardas, Klezmer-Musik, französische Klänge oder auch das Wienerlied „Im Prater blühn wieder die Bäume“ mitgebracht. Dazu auch Gedichte von Rilke, Ringelnatz & Co. Ihre Musik fügt sich wie eine leichte Sommerbrise in die Kulisse ein.

„Das ist ein Gewinn für beide Seiten“, beurteilt Musikschullehrer Aaron Heinrich. Zu Hause zu sitzen und für sich allein zu spielen, nütze weder den Musikern noch den anderen. Und so könne man wenigstens noch etwas Gutes tun, während an der Einrichtung in der Villa Craemer am Weißen Rangen nicht unterrichtet werden kann sowie Frühlingskonzerte, Orchester- und Band-Auftritte abgesagt sind. Weitere musikalische Einlagen sind geplant, erzählt Musikschuldirektorin Petra Adelbert, die in verschiedenen Einrichtungen rund gerufen hat. Vor dem Wohn- und Pflegezentrum „Goldenen Au“ der Volkssolidarität und am Sonneberger Krankenhaus wird es die nächsten Konzerte für die Senioren und Pflegekräfte beziehungsweise die Patienten und das medizinische Personal geben.

„Selbst, wenn sich woanders die Situation lockert, wird sie in den Altenpflegeheimen und den medizinischen Einrichtungen sicher noch länger so bleiben. Deshalb bleiben wir an dem Thema dran“, verspricht sie.
Cindy Heinkel

-------------------------------------------------------------------------

 

„Wege in Dir“ – Teilhabe am Arbeitsleben -

Seine Fähigkeiten unter Beweis stellen und gebraucht zu werden – all das bietet das Hinzuverdienstprojekt „WinD – Wege in Dir“ für Menschen mit psychischer Erkrankung, seelischer Behinderung und für suchtkranke Menschen im Landkreis Hildburghausen zur Teilhabe am Arbeitsleben. Maßnahmeträger ist die Diakonische Soziale Dienste gGmbH mit Sitz in Hildburghausen.
Lächelnd räumt Alexander Heun die großen Maschinen bei der Textilreinigung Hübscher in Hildburghausen aus. Vorausgegangen ist ein Profiling (Abtestung), welches sich intensiv mit den Stärken und Schwächen, Selbst- und Fremdeinschätzung auseinandersetzt, und darauf aufbauend folgte ein Bewerbungscoaching des Teilnehmenden. Alexander Heun nahm auch an einer Fortbildung im Bildungszentrum Holz in Kloster Veßra teil. Das Thema war Selbstbestimmung und Selbstvertretung, wie trete ich selbstbewusst auf, „NEIN“ sagen können, was bedeutet es, ein selbstbestimmtes Leben zu führen, miteinander reden, streiten und verhandeln. Nach einem gelungenen Vorstellungsgespräch und einem 14-tägigen Kennenlernpraktikum sind sich die Textilreinigung Hübscher und Alexander Heun einig – „die Chemie stimmt“.


Die Textilreinigung Hübscher hat eine lange Tradition. Diese reicht bis ins Jahr 1903 zurück. Seit 1995 leitet Toralf Hübscher das Unternehmen. Die Textilreinigung Hübscher bearbeitet vorrangig Oberbekleidung und Wäsche für private aber auch für gewerbliche Kunden. Sein Praktikant hat sich zu einem festen Teil der Firma entwickelt. In seiner Arbeitszeit in der Textilreinigung erledigt er seine Aufgaben sehr zuverlässig und ist somit eine große Hilfe für das gesamte Team. Wir haben mit unserem neuen Kollegen nunmehr elf Mitarbeiter und beliefern Kunden und Betriebe im gesamten Raum Südthüringen und Nordbayern. Herr Heun hat seinen Tätigkeitsbereich vorrangig in der Bearbeitung gewerblicher Wäsche. Hier werden Arbeitskleidung für Firmen und Wäsche für Hotel und Gastronomie bearbeitet, aber auch mehrere hundert Wischbezüge für Gebäudereinigungen gehen pro Tag durch die Hände von Alexander Heun. Ende Dezember 2019 unterschrieb Alexander Heun seinen Arbeitsvertrag als geringfügig Beschäftigter bei der Textilreinigung Hübscher.


Info: Sind Sie neugierig auf das Hinzuverdienstprojekt „WinD“ geworden? Sie finden uns in der oberen Marktstraße 43 in Hildburghausen oder erreichen uns telefonisch unter 03685-405200 oder 0171 1489694.

 

Infos zu Corona

Hier finden Sie alle Infos rund um Corona

<<< bitte klicken >>>

aktuell

Abschlüsse und Neuanfänge

Steinach – Mit einer Andacht haben die Mitarbeiter des Seniorenzentrums Steinach vor kurzem ihre „alten und neuen“ Auszubildenden und Umschüler geehrt...

>> weiterlesen <<


Polizisten auf musikalischer Tour

Sonneberg/Steinach – Musiker des Thüringer Polizeiorchesters haben jüngst die Bewohner zweier Altenpflegeeinrichtungen in Sonneberg und Steinach erfreut...

>> weiterlesen <<



Diakonische Soziale Dienste gemeinnützige GmbH 
Dammstraße 3 - 96515 Sonneberg